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Beratung

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Bedarfsanalyse

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Konzeption

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Förderanträge

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Öffentliche Ausschreibung

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Inbetriebnahme

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Öffentlichkeitsarbeit

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Vernetzung

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Qualitätssicherung

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Evaluation

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TINK Gütesiegel

Unsere Mission

Transporträder für alle!

Mit diesem Ziel setzen wir uns seit dem Jahr 2015 für kommunale Transportrad-Mietsysteme ein. Denn wir sind überzeugt, dass diese ein wichtiger Baustein zur Verkehrswende sind.

Transporträder eignen sich sehr als geteiltes Gut: Zum einen sind sie teuer und platzintensiver als normale Fahrräder, so dass sich nicht alle Menschen ein eigenes Transportrad leisten können. Zum anderen werden sie häufig nicht täglich benötigt, sondern z.B. für größere (Wochen-)Einkäufe oder für Ausflüge.

Zunächst haben wir mit dem Modellprojekt TINK (Transportrad Initiative Nachhaltiger Kommunen) in zwei Modellkommunen, Konstanz und Norderstedt, die Einrichtung zweier Transportrad-Mietsysteme umgesetzt. Das Projekt TINK wurde gefördert vom Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur aus Mitteln des Nationalen Radverkehrsplans 2020.

Aufbauend auf diesem Erfolg haben wir im Mai 2019 die TINK Walter & Wagner GbR gegründet. Damit wollen wir unsere Arbeit aus dem TINK-Projekt fortsetzen und unsere gesammelten Erfahrungen an Kommunen weitergeben.

Unsere Leistungen

Wir unterstützen Sie bei der Einrichtung Ihres kommunalen Transportrad-Mietsystems in allen dazu nötigen Schritten. Unsere Leistungen können als Gesamtpaket oder separat in Anspruch genommen werden. Nicht Gegenstand unserer Arbeit ist der eigenständige Betrieb von Transportrad-Mietsystemen sowie der Verkauf und die Vermietung von Transporträdern.

Unsere Leistungen:

Warum ein Mietrad-System?

Teilen statt besitzen

Insbesondere Gegenstände, die unregelmäßig und nicht so häufig genutzt werden, eignen sich gut zum Teilen. Dies ist bei einem Transportrad in der Regel der Fall. Ein öffentliches Transportrad-Mietsystem fördert folglich den Gedanken des Teilens und setzt ein Zeichen für ein nachhaltiges Konsumverhalten.

Mehr Menschen profitieren

Von einem Transportrad-Mietsystem, das zu jeder Tages- und Nachtzeit vollautomatisch zugänglich ist, profitieren deutlich mehr Menschen als von Kaufanreizen, da die Räder stundenweise für einen sehr geringen Beitrag gemietet werden können. Ein Transportrad-Mietsystem ermöglich also auch die Teilhabe von einkommensschwachen Haushalten, was bei Kaufanreizen nicht der Fall ist, da Eigenanteil für den Erwerb eines Transportrades immer noch sehr hoch ist.

Imagewerbung für Ihre Stadt

Als TINK Kommune profitieren Sie von einer einheitlichen und stadtspezifischen Gestaltung der Transporträder. Die Räder werden so bedruckt, dass sie einen Wiedererkennungswert haben und verkörpern das neue urbane Lebensgefühl. Das Beispiel aus Konstanz zeigt, dass sich die Fahrradflotte ausgezeichnet für eine Imagewerbung eignet.

Bessere Auslastung, bessere Ökobilanz

Transporträder, die gemietet werden, sind in den allermeisten Fällen besser ausgelastet, als private Räder, die nicht geteilt werden. Eine bessere Auslastung bedeutet auch ein geringerer Ressourcenverbrauch, da ungefähr 200 Nutzer sich ein Transportrad teilen.

Wann sind Kaufanreize für Transporträder sinnvoll?

Aus unserer Sicht ist es sinnvoll, städtische Haushaltsmittel zunächst einmal in ein öffentliches Transportrad-Mietsystem zu investieren und erst nach erfolgreicher Implementierung zusätzliche Kaufanreize zu setzen. Diese Vorgehensweise hat den Vorteil, dass die Idee, Autofahrten durch Fahrten mit dem Transportrad zu ersetzen, von einem sehr viel größeren Bevölkerungskreis angenommen wird.

TINK Ratgeber

Hier können Sie unseren (schon recht ausführlichen) Ratgeber bestellen. Kostenlos.



Wir senden Ihnen den Ratgeber an die eingetragene Email-Adresse.

Referenzen

TINK-Projekt

TINK-Projekt

Im bundesweiten Modellprojekt TINK (Transportrad Initiative Nachhaltiger Kommunen) wurden in den Städten Konstanz und Norderstedt erstmalig in Europa vollautomatische und
rund um die Uhr zugängliche Transportrad-Mietsysteme (TMS) mit jeweils 26 Miettransporträdern an 13 bzw. 15 Mietstationen eingeführt. Ziel des TINK Projektes (Laufzeit 2015-2018) war es, durch ein flächendeckendes TMS Transporträder vielfältigen Nutzergruppen verfügbar zu machen, um so auf innerstädtischen Strecken den Transport von größeren Gegenständen auch ohne Kraftfahrzeuge zu ermöglichen. Ein wesentlicher Unterschied zu anderen Transportradprojekten war die umwelt- und verkehrspsychologische Entwicklung und Begleitung der Angebote, wodurch ein an die Nutzenden angepasstes optimales Mietsystem ermöglicht wurde. Die Nutzer- und Nutzungszahlen übertrafen nach drei Jahren Betrieb alle Erwartungen. So wurde beispielsweise in Konstanz das Ziel von 1500 Nutzenden nach Projektende bereits nach vier Monaten erreicht. Weitere Meilensteine sind

• über 100.000 Nutzungsstunden seit Sommer 2016;
• die Hälfte der Nutzenden gab an, durch TINK auf Autofahrten verzichtet zu haben.

Die große positive Resonanz und der Erfolg des Projekts führten dazu, dass einerseits beide Städte die Fortführung des Angebots mit kommunalen Eigenmitteln beschlossen, anderseits
die TINK GbR gegründet wurde mit dem Ziel, weitere Städte bei der Einführung von TMS zu beraten, individuelle Mietkonzepte zu erstellen, bei öffentlichen Ausschreibungen und
Förderanträgen zu unterstützen sowie ein großes TINK Netzwerk zu etablieren.

Weitere Informationen: projekt.tink.bike

Team

Marco Walter

Marco Walter

Projektentwicklung und Vernetzung

Marco Walter ist Diplompsychologe mit Schwerpunkt Umwelt- und Organisationspsychologie. Viel Erfahrung hat er in der Entwicklung von öffentlich geförderten Projekten, der Beratung von Unternehmen der Camping- und Tourismuswirtschaft und der Geschäftsführung eines europaweit tätigen kleinen Unternehmens. Bereits vor 20 Jahren hat er erfolgreich die Ausbildung zum klientenzentrierten Berater absolviert.

Mit dem Thema Transportrad beschäftigt er sich schon seit über 30 Jahren, als er sein erstes eigenes Rad dieser Sorte erworben hatte. Anfang der 1990er Jahre gründete er sein erstes Transportrad-Geschäft und verkaufte eine Reihe von Long-John und Christiania-Rädern in Konstanz. 1995 initiierte er das erste „freie Lastenrad“-Projekt in Konstanz: als Alternative zum Parkplatzbau wurden zwei Christiania-Dreiräder in einem Wohnprojekt angeschafft und kostenfrei über einen Bioladen ausgegeben.

Später folgte ein weiteres Gratis-Lastenrad für die Bewohnerinnen eines Studierendenwohnheims. Im Jahr 2003 – 2005 war er Betreiber des Konstanzer Velobusses auf Basis des siebensitzigen Conference-Bikes. Ab 2015 initiierte und begleitete er im Auftrag der e-fect eG das Projekt TINK – Transportrad Initiative Nachhaltiger Kommunen als nationaler Projektleiter, bei dem es um die Konzeption und wissenschaftliche Begleitung öffentlicher Transportradmietsysteme in Norderstedt und Konstanz ging. Außerdem ab 2017 das Projekt e-TINK (Transport Pedelec System Norderstedt). Weitere Unternehmungen mit Bezug zum Thema: VELOFANT – Verkauf und Vermietung von Transporträdern.

Dr. Friederike Wagner

Dr. Friederike Wagner

Forschung und Entwicklung

Dr. Friederike Wagner interessiert sich als Diplompsychologin für die Frage, wie Menschen ihr Verhalten ändern können. Welche Faktoren haben beispielsweise Einfluss darauf, welches Verkehrsmittel ein Mensch für einen bestimmten Zweck auswählt?

Als Gründungsmitglied der e-fect eG hat Friederike Wagner Projekterfahrungen in den Themenfeldern Mobilität und Bildung. Im TINK-Projekt war sie von Anfang an an der Konzeption der Transportad-Mietsysteme in den Modellkommunen Konstanz und Norderstedt beteiligt.

Judith Wehr

Judith Wehr

Geschäftsstellenleitung und Beratung

Judith Wehr ist Politologin (M.A.) und Umweltwissenschaftlerin (M. Sc.). Ein umweltbewusstes Konsum- und Mobilitätsverhalten spielte schon immer eine große Rolle in ihrem Leben.  Als sie 2009 nach Konstanz zog, machte sie sich auf die Suche nach regionalen und ökologisch nachhaltig hergestellten Produkten, nach Umweltinitiativen, nachhaltigen Geschäftsideen und Querdenkern. Daraus entstand die Geschäftsidee Greentours – grüne Stadtrundgänge, die durch das Regionalentwicklungsprogramm PLENUM Westlicher Bodensee gefördert wurde. In den Stadtrundgängen werden statt Geschichte Wege eines umweltbewussten Lebensstils aufgezeigt und lebendig und praktisch vermittelt.

Als Mitglied im TINK Team freut sie sich, mit vollautomatischen und rund um die Uhr verfügbaren Transport-Mietradsystemen zu einer Reduzierung von Autofahrten und damit zu einer klimafreundlichen Mobilität beitragen zu können.

Kontakt

TINK Walter und Wagner GbR

Blarerstraße 56, 78462 Konstanz

Tel.: +49 (0)7531-2825716
E-Mail: